Gedanken zum Sonntag

Die Osterzeit

Der Herr ist wahrhaft auferstanen

Die Osterzeit

In der heiligen Liturgie dieser Ostertage hören wir die Botschaft: »Nach seiner Auferstehung stand unser Herr Jesus inmitten seiner Jünger und sprach: >Der Friede sei mit euch, alleluja<: Da freuten sich die Jünger, weil sie den Herrn sahen.« Christus selbst hat uns ja den Frieden geschenkt und zum Vermächtnis gegeben: »Den Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch« (Joh 14,27). Diesen Frieden, den der göttliche Erlöser uns gebracht hat, müssen wir von ihm in eindringlichem Gebet erbitten. Christus möge von den menschlichen Herzen entfernen, was immer den Frieden gefährden kann; er möge alle zu Zeugen der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der brüderlichen Liebe machen. Er möge auch den Geist der Regierenden erleuchten, dass sie mit angemessenem Wohlstand ihren Bürgern auch das schöne Geschenk des Friedens sichern. Endlich möge Christus selbst den Willen aller Menschen entzünden, dass sie die Schranken zerbrechen, die die einen von den andern trennen; dass sie die Bande gegenseitiger Liebe festigen, einander besser verstehen.

Johannes XXIII.

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